Freitag, 15. Januar 2010
Frühling...
Weil ja gerade Ältere gerne mal erzählen: "Früher! Früher! Da gab es noch richtige Winter." Noch richtiger brauche ich persönlich nicht. Seit Jahren sagen die Klimaforscher: "Es wird wärmer..." Ich frage mich: Wann? Wann geht das endlich los!?
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Montag, 14. September 2009
Aufschwung
Das Minuswachstum schwächt sich ab, das heißt, es wird auf Dauer weniger weniger. Also gefühlt mehr. Das ist wie mit der Steuer. Man verdient mehr Geld. Aber am Monatsende ist es weniger. Aber weniger weniger als vorher. Also ein gefühltes Plus von 0,2 Ocken, das sind immerhin 20 Krümel. Oder 11,3 Scheiben. Wo man sofort auf dem Küchentisch tanzt und singt: Es geht aufwärts! Holladihi, holladioho…
Die Krise war schlimm. Aber wenn sie vorbei ist, ist es umso schöner. Deshalb brauchen wir die Krise: Um uns am Ende freuen zu können. Und deshalb ist die Freude auch so groß, denn diese Krise war die größte Wirtschaftskrise überhaupt, die größte Wirtschaftskrise seit dem Mittelalter oder seit 470 Millionen Jahren, als es die ersten Landpflanzen gab. Vorher gab es Leben ausschließlich in den Ozeanen, das würde heute auch keiner mehr akzeptieren ohne Mietminderung.
So eine Krise ist wie ein Bungeesprung. Erst ist man erschrocken. Es geht abwärts, in unglaublicher Beschleunigung. Und dann ist man so glücklich, dass da dieses Seil ist. Das ist gut! Denn Bungee ohne Seil ist nicht schön. Beziehungsweise der Sprung ist eigentlich genauso schön. Aber am Ende - kann man es nicht richtig genießen.
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Mittwoch, 9. September 2009
Wahlkampf
Einmal, alle vier Jahre, suchen diese Menschen ein Zuhause. Da sollten wir ihnen nicht die Tür verschließen! Weil wir uns auch als Wähler umschmeichelt fühlen dürfen. Das ist doch schön! Selbst ganz hässliche Wähler haben jetzt das Gefühl: Ich bin anziehend. Ich werde geliebt. Auch wenn es nur von der FDP ist oder der Piratenpartei.
Piratenpartei ist ja ein schöner Name. Der stimmt einfach. Es geht um einen Raubzug. Um Wahlkampfkostenrückerstattung und Diäten, um Pensionen und Zulagen. Die Piraten sind da ein gutes Beispiel, das sind
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Samstag, 4. Juli 2009
Makaken Sloterdijk Lafontaine
Habe neue Bilder aus Botswana und Indien reingestellt, zwei Länder, die nicht unterschiedlicher sein könnten, liegt doch das eine da, während sich das andere dort befindet. Ansonsten gibt es auch Ähnlichkeit. Die Schwerkraft wirkt nach unten, und die Menschen gehen aufrecht, während die Makakenäffchen Ärger machen und ahnungslosen japanischen Touristen die Sonnenbrille klauen. Affen haben ein grundsätzlich gespaltenes Verhältnis zum Eigentum. Sie nehmen alles weg, wollen es dann aber um keinen Preis wieder hergeben. Insofern wundert es nicht, dass einer von ihnen Vorsitzender der Linkspartei ist. Oskar ist zwar nicht direkt Makake, aber im metaphorisch-mentalen Sinne irgendwie primatenartig veranlagt, was seine Ansicht zum Privatbesitz angeht. Auch Oskar würde fragen: Warum dürfen Japaner überhaupt Brillen tragen, während sich viele Makaken mit Kurzsichtigkeit herumschlagen? Eine berechtigte Frage, deren Beantwortung allerdings nicht so einfach ist, wie man sich das im Ortsverband Saarbrücken vorstellt.
Peter Sloterdijk hat übrigens jetzt darauf hingewiesen, dass die soziale Marktwirtschaft im Grunde auch eine Enteignung der Besitzenden vorsieht, gegenüber dem DDR-Sozialismus aber den Vorzug habe, dass die Enteignung mit jeder Steuererklärung jährlich wiederholt werden könne. Zusammengefasst: Früher wurden die Besitzenden geköpft, heute geschröpft. Das erklärt, warum Oskar bis heute kein grundsätzliches Brillenverbot für einkommensstarke Bevölkerungsgruppen gefordert hat. Man soll die Kuh, die man melkt ja nicht erblinden lassen. Oder so ähnlich.
Peter Sloterdijk hat übrigens jetzt darauf hingewiesen, dass die soziale Marktwirtschaft im Grunde auch eine Enteignung der Besitzenden vorsieht, gegenüber dem DDR-Sozialismus aber den Vorzug habe, dass die Enteignung mit jeder Steuererklärung jährlich wiederholt werden könne. Zusammengefasst: Früher wurden die Besitzenden geköpft, heute geschröpft. Das erklärt, warum Oskar bis heute kein grundsätzliches Brillenverbot für einkommensstarke Bevölkerungsgruppen gefordert hat. Man soll die Kuh, die man melkt ja nicht erblinden lassen. Oder so ähnlich.
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Montag, 25. Mai 2009
Fußball und Buddhismus
Buddhismus ist ja ein bisschen wie Karneval in ruhig. Buddhismus ist ja auch mit Verkleidung. Die haben da so rote Kutten… Der Unterschied ist: Um zur Erleuchtung zu gelangen wird im Buddhismus meditiert. Während ja im Karneval einfach Bier reingeschüttet wird. Da wird die Erleuchtung quasi auf chemischem Wege erzeugt. Auch gut. Aber Meditation ist gesünder. Da hat man am nächsten Tag auch keine Kopfschmerzen. Und wacht auch nicht am nächsten Morgen auf, blickt auf das Wrack neben sich und denkt: Meine Fresse!….
Aber im Grunde ist das Ziel dasselbe: Den Geist freizumachen von schädlichen Einflüssen. Und wie man jetzt zur Erleuchtung kommt, ist ja auch wurscht. Wie sagt der Karnevalist: Hauptsache die Lampe an!
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